Wahlkreis 98 Rhein-Sieg-Kreis II

Andreas Danne

Kreisverband: Rhein-Sieg

Wohnort: Königswinter 

Alter: 51

Beruf: Werbekaufmann, Angestellter eines mittelständischen Unternehmens in Bonn 

Themen: Sozialpolitik, Hartz IV abschaffen und bedingungsloses Grundeinkommen einführen, Bildungspolitik – kostenlose Bildung für alle.

Zitat: „Jeder Jeck ist anders!“

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Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

mein Name ist Andreas Danne und ich arbeite derzeit als Angestellter bei einem mittelständischen Unternehmen in Bonn.

Meine thematischen Schwerpunkte meiner politischen Arbeit für DIE LINKE sind die Sozial- und Bildungspolitik. Auf kommunaler Ebene bin ich Fraktionsvorsitzender der Fraktion Freie und Linke (FFL) im Stadtrat von Königswinter.

Besonders engagieren möchte ich mich im nächsten Deutschen Bundestag für alle von Armut betroffenen und bedrohten Menschen in unserem Land; insbesondere die rund 6 Millionen Hartz IV- Empfänger mit Ihren Angehörigen, den in Armut lebenden Senioren, die oft nach einem langen Arbeitsleben von Grundsicherung leben müssen und den von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen, denen bei fehlender kostenloser und intensiver Betreuung und Bildung auch ein dauerhaftes Leben unter Hartz IV droht. Ihnen allen möchte ich ein Gesicht geben:

Dem 51 jährigen Alexander D., verheiratet mit zwei Kindern, der 200 Stunden im Monat im Niedriglohnbereich malocht und dennoch auf Hartz IV-Aufstockungsleistungen angewiesen ist. Alexander hat 4 Bypässe und zusätzlich 2 Stents. Doch er macht weiter bis zum Umfallen, denn er ist zu stolz und möchte eigentlich dem Staat nicht auf der Tasche liegen.

Oder die 30 jährige Marion Z. mit ihren drei kleinen Kindern aus Bad Honnef, die sich vor einem halben Jahr von Ihrem Mann getrennt hat, weil er sie im Alkoholrausch immer verprügelt hat. Marions Wohnung entspricht zwar den angemessenen Kosten der Unterkunft, doch ihr Jobcenter-Mitarbeiter hat ihr einen Bescheid geschickt, dass Sie umziehen muss, weile ihre Wohnung 7  Quadratmeter zu groß ist und deshalb der Wohnraum nicht angemessen sei. Marion ist total verzweifelt und hat  gar keine Kraft mehr. Denn das Einzige was sie sich wünscht ist ein wenig Ruhe und Frieden für sich und ihre Kinder.

Oder dem 37 Jährigen arbeitslosen Andreas Z. der mit seiner Frau in einer Sozialwohnung mit vier Zimmern in Königswinter wohnt, die für Ihn und die fünf Kinder viel zu klein ist. Manchmal hält er es nicht mehr aus und dann verspielt er immer am letzten Werktag eines Monats, wenn das Geld vom Jobcenter da ist, sein ganzes Geld in der Spielhalle. Seine Frau hat Depressionen und hat  ihm gedroht, den „Kleinsten“ aus dem vierten Stock aus dem Fenster zu schmeißen, wenn er nochmals alles Geld verzockt.

Oder  dem 42 jährigen Stavros M. aus Griechenland. Stavros wohnt mit seiner Frau und den zwei Kindern in einer Wohnung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft in Königwinter. Das Schlafzimmer vom kleinen Luca  ist total verschimmelt und der Junge hat dauernd eine Erkältung. Zuletzt hatte der Junge eine Lungenentzündung. Der Mitarbeiter der Wohnungsbaugesellschaft hat gesagt, dass Stavros öfter lüften solle, obwohl er das dauernd macht. Komischerweise haben die Nachbarn darüber und darunter auch Schimmel und die lüften auch immer. Stavros und seine Familie haben Glück gehabt, denn sie ziehen Ende August 2013 in ihr neues Eigenheim, das Papa Stavros für seine Familie gekauft hat und nach und nach renovieren will.

Oder der 76 jährigen Maria P., die vor drei Jahren ihren Mann durch einen Schlaganfall verloren hat. Obwohl Maria ihr ganzes Leben lang in der Gastronomie gearbeitet hat, muss sie jetzt einen Antrag auf Grundsicherung stellen. Nur der Antrag ist über 20 !! Seiten lang und sie hat niemanden, der ihr beim Ausfüllen hilft. Vielleicht kann sie ja erst die goldene Brosche - ein Erbstück  ihrer Mutter - verkaufen, dann hat das mit dem Antrag noch ein paar Monate Zeit.

Oder, oder, oder……..insgesamt über 6 Millionen Menschen in Deutschland

Alle  diese Menschen brauchen eine starke Stimme im Deutschen Bundestag. DIE LINKE ist diese Stimme. Damit die LINKE Stimme und somit die Stimme dieser Menschen immer lauter werden kann, benötigt DIE LINKE Ihre Stimme bei der Wahl am 22. September. Geben Sie uns Erst- und Zweitstimme, damit wir die anderen Parteien - auch SPD und GRÜNE - zwingen können, endlich wieder Politik für die Menschen zu machen.


Biographische Eckpunkte

  • geboren 1961 in Hagen (Westfalen) und seit 1972 aufgewachsen im Rheinland, verheiratet, zwei Kinder
  • Grundschule (Rüthen),  Abitur (Bonn), Ausbildung zum Werbekaufmann in Bonn
  • seit 2006 Angestellter in Bonn
  • WASG-Gründungsmitglied im Juni 2003 und DIE LINKE Gründungsmitglied
  • seit  2003 unterschiedliche Funktionen im geschäftsführenden Kreisvorstand als Kreisvorsitzender, Geschäftsführer und Kassierer