Wahlkreis 100 Rheinisch-Bergischer Kreis

Grischa Bischoff

Kreisverband: Rheinisch-Bergischer Kreis

Wohnort: Leichlingen

Alter: 34

Beruf: Brandmeister (Feuerwehrmann)

Themen: Innenpolitik, Antifaschismus

Zitat: "Es gibt nichts Höheres als die Gedanken des Friedens und der Gerechtigkeit." (Goethe)

Mail an Grischa


Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger

»Jetzt geht das wieder los mit dieser Wahlwerbung, die einem ungefragt ins Haus flattert« werden Sie sich jetzt vielleicht denken.

Doch Halt! Bevor Sie sich jetzt entscheiden, diesen Text ungelesen in den Papierkorb zu schmeißen, gönnen Sie sich einen Moment des Nachdenkens.

Sie sind wie ich von der offiziellen Politik enttäuscht, weil sich die großen Parteien in allen zentralen Fragen weitgehend einig sind. Unterschiede in den politischen Positionen sind kaum mehr auszumachen.

CDU/CSU, SPD, die Grünen und die FDP tragen in der Öffentlichkeit Scheingefechte aus, die das wahre Gesicht ihrer Politik vernebeln. Nur zwei Beispiele:

-  All diese Parteien geben ihre Zustimmung zu grundgesetzwidrigen Kriegen der Bundeswehr im Ausland oder zu logistischer und finanzieller Unterstützung von amerikanischen Interventionen (Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Somalia, Mali). Diese Kriege haben überall zu einem sozialen und politischen Desaster in den »befreiten« Ländern geführt. Nichts hat sich an der Lage der Menschen dort verbessert. Während bei uns die Kommunen kein Geld haben, um dringend notwendige Sanierungen an Schulen oder im Straßennetz vorzunehmen, wird ihr Steuergeld für destabilisierende und tödliche Kriegseinsätze verpulvert.

-  Während diese »Große Koalition « den Verursachern der größten wirtschaftlichen Krise der Nachkriegszeit, den Banken und Finanzhaien, quasi über Nacht Hunderte Milliarden in den gierigen Rachen geschoben haben, ist für soziale und kulturelle Zwecke angeblich kein Geld vorhanden. Hartz 4, Altersarmut, Hungerlöhne und ausufernde Leiharbeit mit miesen Löhnen sind das Ergebnis einer Politik, die die Reichen begünstigt und den Normalbürger weiter schröpft.

Diese Beispiele könnten beliebig fortgesetzt werden, ob in der Steuerpolitik, der Bildung, dem Gesundheitswesen oder der Verkehrspolitik.

Überall macht man Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung zugunsten der Reichen, Banken und Konzerne.

Darin sind sich Merkel, Steinbrück, Westerwelle und Trittin weitgehend einig. Es gibt keine Alternativen zu dieser Politik – wollen sie uns weismachen.

Doch, es gibt sie! DIE LINKE, in und außerhalb des Bundestages, tritt seit ihrer Existenz für einen grundlegenden Politikwechsel ein. Von allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien angefeindet, stellt sie sich dem herrschenden Mainstream in Medien und Parlament entgegen.

Politik muss endlich wieder im Interesse der arbeitenden Menschen gemacht werden. Die finanziellen Mittel für einen grundlegenden sozialen Umbau unserer Gesellschaft sind im Überfluss vorhanden, zum Beispiel bei den Banken und Krisengewinnlern, den Konzernen und Militärs.

Weil ich diese Politik unterstütze, kandidiere ich für DIE LINKE in Ihrem Direktwahlkreis.

Ihr Grischa Bischoff