Wahlkreis 123 Gelsenkirchen

Landesliste Platz 18

Ingrid Remmers

Kreisverband: Gelsenkirchen

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Wohnort: Bochum

Alter: 48

Beruf: Diplom Sozialwissenschaftlerin

Familienstand: Ledig, 1 Tochter, 2 Enkelkinder

Themen: Stärkung von Demokratie und Bürgerbeteiligung, Engagement gegen Fracking, Kommunalpolitik

Zitat: "Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird."
(Rosa Luxemburg)

Organisationsmitgliedschaften: ver.di, Genossenschaft TLG Fairwohnen, Mehr Demokratie e.V., Rosa Luxemburg Stiftung NRW, Kommunalpolitisches Forum NRW, BAG Kommunalpolitik, LAG Kommunales NRW, Spendenverein der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Beirat der Bundesnetzagentur Bereich Schieneninfr

Politische Ziele und Schwerpunkte: Ich kämpfe für eine Gesellschaft, in der es wirklich gerecht zugeht. Eine Gesellschaft in der jeder Mensch in Würde leben und sich frei entfalten kann. In der die Menschen offen, solidarisch und tolerant mit einander umgehen.

Stattdessen leben wir in einer Gesellschaft, in der dem Profitstreben von Unternehmen und Vermögenden oberste Priorität eingeräumt wird, hinter der sich alle Belange und Bedürfnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger einreihen müssen.

Die Reihe der politischen Verfehlungen, die dazu geführt haben, dass immer mehr Menschen in Armut und Sorge, Benachteiligung und Ausgrenzung leben müssen, ist endlos und betrifft alle politischen und gesellschaftlichen Bereiche. Sie zeigt aber auch, dass das Problem nicht in einzelnen Entscheidungen, sondern im neoliberalen Konsens von Wirtschaft und politischen Entscheidungsträgern liegt. Hiergegen will ich die Interessen aller Menschen in unserer Gesellschaft wieder an die erste Stelle setzen. Die Gründung unserer LINKEN Partei, v.a. nach den maßlosen Enttäuschungen durch Schröders rot-grüne Regierung, war ein erster wichtiger Schritt dazu. Seither hat sich die Lage weiter zugespitzt.

Nur mit Hilfe der LINKEN aber ist eine grundlegende Neuordnung dieser Verhältnisse zu erreichen. Und nur mit Hilfe einer starken LINKEN werden die Menschen wieder von ihrer Arbeit leben können, Kinder nicht mehr hungrig zur Schule gehen und Mütter ohne schlechtes Gewissen bei gleichem Lohn arbeiten können.

Deshalb ist mein Ziel, mit einer starken LINKEN eine wirklich gerechte Gesellschaft gestalten.

Lebenslauf:

Ich bin 1965 in Ibbenbüren geboren. Nach dem Besuch der Hauptschule und einer ersten Ausbildung zur Bürokauffrau habe ich einige Jahre als Produktionshelferin bei einem Opel-Zulieferer gearbeitet.

Auf dem 2. Bildungsweg habe ich als allein erziehende Mutter am Comenius Kolleg das Abitur gemacht und ab 1993 an der Ruhr-Universität in Bochum Sozialwissenschaften mit der Fachrichtung Wirtschaft und Verbände studiert. Im Rahmen des Studiums absolvierte ich auch ein Praktikum beim InWIS. Das Diplom machte ich 1999 mit einer Arbeit zur Frage der politischen Interessenvertretung durch Mietervereine der Gegenwart am Beispiel des Mietervereins Dortmund.

Beruflich war ich bislang v. a. in der Arbeitsmarktpolitik in den Bereichen Qualifizierung und Integration in Arbeit und in der Alphabetisierungsarbeit tätig.

Von 2006 bis Ende 2008 habe ich eine neue Einrichtung zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung junger Erwachsener im ALG II Bezug aufgebaut und diese geleitet.

Als Ehrenamtlerin habe ich zwei Kinderbetreuungseinrichtungen im Ganztag mit gegründet und viele Jahre begleitet.

Von 2005 bis Ende 2008 war ich Jugendschöffin am Landgericht Bochum.

Politischer Werdegang:

Seit 2004 bin ich politisch aktiv. Nach dem Aufbau des Kreisverbandes der WASG in Bochum bin ich 2005 in den Landesvorstand der WASG gewechselt und habe dort, zuständig für Sozialpolitik, schwerpunktmäßig zusammen mit sozialen Bewegungen um die Rücknahme von Hartz-IV gekämpft.

2005-2007 war ich Vorsitzende der Antragsberatungskommission der WASG, seit 2007 auch der LINKEN.

Zwischen 2006 und 2007 habe ich, u. a. als Mitglied im Kooperationskreis der Landesvorstände von WASG und PDS, intensiv am Zusammenschluss beider Parteien mitgearbeitet.

Seit 2007 bin ich Mitglied im SprecherInnenrat der Sozialistischen Linken (SL) NRW

2007 bis 2010 war ich Delegierte zur Europäischen Linken.

Von 2008 bis 2009 war ich stellvertretende Sprecherin der LINKEN NRW. Von diesem Amt bin ich wegen Aufnahme meines Mandates im Deutschen Bundestages zurückgetreten.

Seit September 2009 bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages. Ich bin ordentliches Mitglied und Obfrau im Petitionsausschus, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Mitglied der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik der Bundestagsfraktion und Schriftführerin. Darüber hinaus bin ich Sprecherin meiner Landesgruppe.