2. Juli 2013 DIE LINKE. Remscheid

Statt Sonntagsreden dauerhafte Schulsozialarbeit

Landessprecherin Gunhild Böth

Landessprecherin Gunhild Böth

Gunhild Böth, Bundestagskandidatin der LINKEN für den Wahlkreis 103, freut sich, dass die Ratsfraktionen der Stadt Remscheid am Donnerstag gemeinsam die von der LINKEN initiierte Resolution zur Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit durch Land und Bund verabschiedet haben.

Böth weiter: „Die bisherige Finanzierung über den Umweg des Bildungs- und Teilhabepakets wird der Bedeutung der Schulsozialarbeit in keiner Weise gerecht. Dass sie nun endet ist ein Skandal! Alle Bundes- und Landtagsabgeordneten reden in Sonntagsreden über den Wert der Schulsozialarbeit, aber weder Bund noch Land wollen sie dauerhaft bezahlen. Die Kommune darf wegen der angespannten Haushaltslage aber keine „freiwillige Leistung“ übernehmen. Hier müssen Taten folgen!

DIE LINKE fordert darum statt Sonntagsreden Schulsozialarbeit als Regelleistung im Kinder- und Jugendhilferecht! Das müssen Bund und Länder finanzieren, damit Schulen, Eltern und Kommune endlich Verlässlichkeit und Qualität erhalten.