Wahlkreis 107 Düsseldorf II

Landesliste Platz 1

Sahra Wagenknecht

Kreisverband: Düsseldorf

Alter: 43

Beruf: Publizistin

Zitat: "Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden." (Theodore Roosevelt)

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Reichtum gerecht verteilen - für NRW!

Von SAHRA WAGENKNECHT

Nordrhein-Westfalen ist ein reiches Land. Die meisten Millionäre und über ein Drittel der deutschen Großkonzerne sind hier bei uns zuhause. Bayer, Haniel und ThyssenKrupp sitzen in NRW ebenso wie Aldi, Oetker, die Telekom oder Vodafone. 18 Millionen Menschen könnte es gut gehen, wenn der hier erarbeitete Wohlstand gerecht verteilt würde. Stattdessen sind drei Millionen Menschen in NRW arm, fast jedes vierte Kind wächst in Armut auf. Immer mehr Menschen müssen zu Niedriglöhnen arbeiten, sich von einem befristeten Job zum nächsten hangeln oder sind dauerhaft arbeitslos.

Rentnerinnen und Rentner wissen oft nicht, wie sie steigende Mieten und horrende Strompreise bezahlen sollen. Leiharbeit und Werkverträge werden zu rücksichtslosem Lohndumping benutzt. Viele Frauen kämpfen sich mit Armutslöhnen in Minijobs durchs Leben. Kommunen sind oft so überschuldet, dass Schulen und Straßen verrotten und Schwimmbäder, Jugendzentren oder Bibliotheken schließen müssen.

Zeigen Sie den Parteien, die für solche Zustände verantwortlich sind, bei der Wahl die rote Karte, indem Sie DIE LINKE wählen! Wir wollen: Umsteuern und das Geld für die Menschen in NRW zurückholen.

Im einstigen Wirtschaftswunderland NRW wurde immer hart gearbeitet: Auf dem Land, unter Tage, im Stahlwerk, in der Chemie. Die Zahl der Industriearbeitsplätze schrumpft, nicht aber die Profite der Konzernbesitzer. Denn die Agenda 2010 hat die Löhne nach unten gedrückt. Außerdem wurden die Steuern für Millionäre und Konzerne gesenkt.

Milliarden werden für die Rettung von Banken verpulvert. Die Bankenrettung von heute ist der Sozialkahlschlag von morgen.

DIE LINKE hat als einzige Partei im Bundestag und in NRW immer mit Nein gestimmt, wenn Steuerzahler für Spekulationsverluste zahlen sollten. DIE LINKE will mehr Geld für Gesundheit und Bildung statt für Banken und Spekulanten! Wir müssen den Reichtum wieder von oben nach unten umfairteilen. 

DIE LINKE will alle Nettovermögen oberhalb einer Million Euro mit fünf Prozent besteuern. Für NRW würde dies jährliche Mehreinnahmen von über 16 Milliarden Euro bedeuten. Damit könnten Sozialwohnungen gebaut, öffentliche Gebäude und Straßen saniert werden. Nur so können wir Kitas und Ganztagsschulen schaffen, Jugendzentren und Schwimmbäder erhalten. Die hoch verschuldeten Städte könnten schnell und nachhaltig saniert werden.

Doch das SPD-geführte Land NRW setzt auf Kürzungsdiktate und lässt die Armutsstädte allein. 144 Kommunen haben keinerlei Entscheidungsmöglichkeiten mehr über den städtischen Haushalt. Diese Nothaushalte gefährden die Demokratie. DIE LINKE will die Finanzkraft der Städte und Gemeinden und damit auch die lokale Selbstverwaltung stärken. 

DIE LINKE kämpft für bessere öffentliche Dienstleistungen und lehnt Privatisierungen ab. Wir fordern ein Zukunftsinvestitionsprogramm, das für NRW rund 400.000 neue existenzsichernde Arbeitsplätze schafft: in den Schulen, in den Krankenhäusern, in der Pflege, aber auch im Handwerk und in kleinen und mittleren Unternehmen als Auftragnehmer der öffentlichen Hand. Das wäre problemlos finanzierbar, wenn die Millionärsteuer eingeführt, der Spitzensteuersatz angehoben und große Erbschaften stärker besteuert würden. Geld ist genug da, man muss den Reichtum nur gerecht verteilen. Um dies durchzusetzen, braucht es eine starke LINKE!