Geld her für den Schienenverkehr

Wir stehen kurz vor dem Verkehrsinfarkt. Nicht auf der Straße, sondern auf der Schiene, ganz besonders in Nordrhein-Westfalen. Immer mehr Menschen wollen öffentlich fahren, auch der Güterverkehr über die Schiene nimmt zu. 

Doch das Schienennetz wurde ab- statt ausgebaut und ist völlig überlastet. Bahnhöfe und Stellwerke sind veraltet. In NRW verzeichnet die Bahn täglich über 300 Störfälle, vor allem wegen mangelhafter Infrastruktur. Am Netz in NRW hängt das ganze Bundesgebiet. 40 % der Fernzüge enden oder beginnen hier.

Doch weder schwarz/gelb im Bund noch rot/grün in NRW stellen das Geld für die notwendige Infrastruktur zur Verfügung. Über 1 Milliarde € fehlen jedes Jahr bundesweit für Instandhaltung und Ausbau allein des Schienennetzes. Während das Netz kollabiert, streicht die Bahn Gewinne ein. Die Bahnprivatisierung haben wir ebenso wie die Hartz-Gesetze SPD und GRÜNEN zu verdanken.

Mit dem LINKEN Steuerkonzept können Bund, Länder und Kommunen nicht nur den drohenden Zusammenbruch des Schienenverkehrs in NRW verhindern. Auch das Recht der Menschen auf Mobilität kann erfüllt werden, wenn der Bus auch ins Dorf fährt und die Straßenbahn an den Stadtrand. Auch die Stahlproduktion und Metallverarbeitung in NRW hätte mehr als genug zu tun, Arbeitsplätze können so gesichert werden. Für guten öffentlichen Verkehr für Alle. Sozial und ökologisch.