Menschenrecht Gesundheit

Im Land fehlen viel Haus- und Kinderärzte

Krank wird jeder einmal. Deshalb sind die Folgen dramatisch, wenn das nächste Krankenhaus unerreichbar weit weg ist. Genau das könnte bald auf dem Land passieren. 

14.000 Krankenhausbetten will die Landesregierung von SPD und Grünen abbauen. Dazu passt, dass sie nichts gegen die seit Jahren laufenden, massenhaften Krankenhausprivatisierungen tut. Trotz aller Sozialrhetorik: Im NRW-Gesundheits-ministerium regieren Buchhalter und nicht Gesundheitsexpert_innen. Der Kostendruck hat Folgen: Miese Arbeitsbedingungen sind verbreitet, darunter leidet teilweise die Versorgung.

Auch beim Medizin-Nachwuchs hinterlässt der rot-grüne Rotstift Spuren: Angehende Pharmazeutisch-technische Assistenten müssen bis 378 € monatlich berappen, weil Landesmutter Hannelore Kraft ihr Schulgeld einkassiert hat. Die Ausbildung gehört an staatliche Berufskollegs!

Die Bundesregierung macht es in Sachen Gesundheit aber nicht besser: Wirksame Mittel gegen den Ärztemangel auf dem Lande und in ärmeren Stadtteilen? Fehlanzeige!

Nötig ist eine andere Verteilung der Kassenarzt-Sitze und vor allem solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle einzahlen. Damit Gesundheit kein Roulette bleibt, bei dem nur Reiche den Einsatz zahlen können.